Warten auf Godot

Warten auf Godot

Ein Versuch über gesellschaftlichen Aufbruch

Wir haben eine arbeitsteilige Gesellschaft. Wir sind darauf angewiesen, dass viele mit uns zusammenarbeiten. Wie kann es sein, dass nicht jeder in diesem „Wir“- Team ein vernünftiges Einkommen bezieht und teilweise schutzlos Armut und Ausgrenzung aus der Gesellschaft ausgesetzt ist?
„Wir“ müssten den Zustand der schlichten „Wir“- Behauptung transformieren in echte Solidarität. In Linz, in Österreich, in Europa und schließlich global, denn „Wir“ müssen vielschichtige soziale und makroökonomische Probleme lösen und nicht zuletzt das vielleicht größte unserer Zeit, den Klimawandel.
Samuel Becketts Stück Warten auf Godot ist auf unsere Suche nach einem tatsächlichen „Wir“ die Grundlage. Das Stück bietet quasi eine Grundversuchsanordnung des Menschseins. Zwei Landstreicher warten an einem unbenannten Ort auf Godot, ohne dass je klar wird, wer das ist und ob es ihn gibt. Raum, Zeit und Sein werden permanent in Frage gestellt.
Unsere Anliegen sind: Gegenthesen zum Status quo auf der Bühne hör- und sichtbar machen. Zum Widerspruch anregen. Denn nur in der Auseinandersetzung kann sich ein „Wir“ positionieren oder überhaupt gedacht werden. Raus aus dem Sich-nicht-zuständig-fühlen, rein in die Mündig- und Verantwortlichkeit, hin zu Empowerment.

 

Premiere: 11. Jänner 2018 20:00 Uhr
weitere Vorstellungstermine: 13., 19., 23., 24. Jänner 2018 jeweils 20:00 Uhr
Tribüne Linz – Theater am Südbahnhofmarkt
Eisenhandstraße 43
4020 Linz
Kartentelefon: 0699 – 11399844