Autor: mail@nachtspiel.at

Warten auf Godot

Warten auf Godot

Ein Versuch über gesellschaftlichen Aufbruch

Wir haben eine arbeitsteilige Gesellschaft. Wir sind darauf angewiesen, dass viele mit uns zusammenarbeiten. Wie kann es sein, dass nicht jeder in diesem „Wir“- Team ein vernünftiges Einkommen bezieht und teilweise schutzlos Armut und Ausgrenzung aus der Gesellschaft ausgesetzt ist?
„Wir“ müssten den Zustand der schlichten „Wir“- Behauptung transformieren in echte Solidarität. In Linz, in Österreich, in Europa und schließlich global, denn „Wir“ müssen vielschichtige soziale und makroökonomische Probleme lösen und nicht zuletzt das vielleicht größte unserer Zeit, den Klimawandel.
Samuel Becketts Stück Warten auf Godot ist auf unsere Suche nach einem tatsächlichen „Wir“ die Grundlage. Das Stück bietet quasi eine Grundversuchsanordnung des Menschseins. Zwei Landstreicher warten an einem unbenannten Ort auf Godot, ohne dass je klar wird, wer das ist und ob es ihn gibt. Raum, Zeit und Sein werden permanent in Frage gestellt.
Unsere Anliegen sind: Gegenthesen zum Status quo auf der Bühne hör- und sichtbar machen. Zum Widerspruch anregen. Denn nur in der Auseinandersetzung kann sich ein „Wir“ positionieren oder überhaupt gedacht werden. Raus aus dem Sich-nicht-zuständig-fühlen, rein in die Mündig- und Verantwortlichkeit, hin zu Empowerment.

 

Premiere: 11. Jänner 2018 20:00 Uhr
weitere Vorstellungstermine: 13., 19., 23., 24. Jänner 2018 jeweils 20:00 Uhr
Tribüne Linz – Theater am Südbahnhofmarkt
Eisenhandstraße 43
4020 Linz
Kartentelefon: 0699 – 11399844

45) Was bleibt von meiner Wahrheit

4. Februar 2016

45) Was bleibt von meiner Wahrheit

Damals war alles anders. Heute sind es wir. Würden wir alles wieder genauso machen?

Vergangenes wird aufgewühlt und vergessenes ausgegraben.

Vier erlebte Wirklichkeiten vermischt mit Regung, Reue und Selbstschutz nehmen an einem Tisch Platz. Doch was bleibt?

Von Kerstin Pell und Josef Fink.

Mit Björn Büchner, Wenzel Brücher, Ivana Nikolic, Julia Carina Wachsmann und Aurel von Arx.

45) COLAMILCH

7. Januar 2016

45) COLAMILCH

,,Ryan Gosling und Channing Tatum zum anfassen.“
– Angela Merkel

„Anspruchsvoll-philosophischer Weltraumreißer, der auf religiöse und mythische Motive zurückgreift – stellenweise unfreiwillig komisch.“
– Jean-Claude Van Damme

„Goetzelts einmaliger Ausflug in die Science-Fiction ist jenseits von allem. Für das Genre wirkt die Handlung ungewöhnlich abgehoben und sexualisiert, die Ausstattung geradezu wahnwitzig. Und doch ist Colamilch genau aus diesem Grund so bemerkenswert. Es lässt sich nicht einengen von den Regeln des guten Geschmacks oder gesunden Menschenverstandes und gibt sich vollkommen seinen maßlosen Gedankenspielen hin.“
– Marc Reich Ranitzki

44) UNTERWEGS – Ein Nachtspiel über Reisende

3. Dezember 2015

44) UNTERWEGS

Ein Nachtspiel über Reisende

Von Anna-Lena Geerdts und Elisabeth Madlmayr.

Wer ist gerade unterwegs und wieso?
Was treibt die Menschen an unterwegs zu sein?
Ich kann zu meiner Reisen / nicht wählen mit der Zeit, / muss selbst den Weg mir weisen / in dieser Dunkelheit.

Mit Sakher Almonem, Aurel von Arx, Anna Eger, Alen Hodzovic, Bernhard Walchshofer und Katharina Wawrik.

43) BIN ICH DRAN? – Oder andere Städte haben auch schöne Häuser

5. November 2015

43) BIN ICH DRAN?

Oder andere Städte haben auch schöne Häuser

Was, wenn alles durch deine Finger rinnt. Was, wenn du dich nicht halten kannst. Was, wenn der Boden nicht mehr dir gehört.
Nicht mehr zu dir gehört. Wer bist du wo- wann. Und wie anders?

Ein Abend über den Wunsch zu verstehen und Orangen.

Ein Abend von Julia Carina Wachsmann und Julia Maria Ransmayr. Mit Julia Carina Wachsmann.

Danke an:
Matthias Döpke
Dido Victoria Sargent
Josef Fink
Stefanie Altenhofer

42) STERBEN IST NICHTS FÜR ANFÄNGER

1. Oktober 2015

42) STERBEN IST NICHTS FÜR ANFÄNGER

Von Aurel von Arx und Markus Pendzialek

Wir heißen euch herzlich willkommen zum Staffelfinale der epochalen Late Night.
Ein Rückblick auf den Rückblick als Ausblick, im Hinblick auf die unverwüstliche Agoniekraft. Und am Ende der Moment des Sterbens und die Aufstiegsträume der Band „Unter mediokren Rockern.“

41) Nichts mehr ist, so wie es einmal war …

4. Juni 2015

41) Nichts mehr ist, so wie es einmal war …

von Elisabeth Madlmayr und Johanna Ullmann

Von einem Moment auf den anderen.
Ein Moment, an den man nie dachte. Alles kaputt.
Alles anders. Warum ich es mir nicht anmerken ließ?
Ich wollte nicht anders gesehen werden.
Ich wollte nicht abgestempelt werden.
Ich habe es geschafft, nicht zu verlieren.
Mich nicht zu verlieren.
Ich stehe hier, fest am Boden und falle nicht um.

40) Die Nibelungen

7. Mai 2015

40) Die Nibelungen

nach Wagner und Wikipedia

Ein Ringen um Rheingold, Macht, Liebe und Stabreime. Oder ist das alles nur ein Spiel? Wie verflucht ist der Ring tatsächlich? Wie mischt man einen Trank, der einen die Liebe seines Lebens vergessen lässt? Und viel wichtiger: In was für einer Welt lebt Brünnhilde eigentlich?

Es spielen: Björn Büchner, Ulf Bunde, Tobias Eiselt, Alen Hodzovic und Katharina Wawrik

Konzept und Regie: Anna-Lena Geerdts
Bühne: Ilona Stütz
Kostüme: Dido Victoria Sargent, Elisabeth Madlmayr

39) Abend Land

2. April 2015

39) Abend Land

Die Nacht, das letzte natürliche Refugium der Intimität, des Privaten, Geheimen, Antiaufklärerischen ist vom Verschwinden bedroht.

Der Globus wird als 24-Stunden-Betrieb gedacht, als durchgehend geöffnetes Einkaufszentrum mit einer unendlichen Anzahl von Dingen, Aufgaben, Wahlmöglichkeiten und Ablenkungen.

Schlaflosigkeit ist der Zustand eines pausenlosen Produzierens, Konsumierens, und Wegwerfens, das die Erschöpfung des Lebens und die Vergeudung der Ressourcen vorantreibt.

Ein Abend von Thomas Köck, Katharina Schwarz, Aurel von Arx, Björn Büchner, Basti Dulisch, Anna Eger, Katharina Wawrik, Lukas Spisser, Petra Kettl, Kristina Kornmüller, Karin Waltenberger, Ilona Stuetz, Nora Wimmer, Leonore

38) ZWEINSAMKEIT

5. März 2015

38) ZWEINSAMKEIT

beziehungsweise allein ist man weniger zu zweit.

Ausführende Nachtspiel-Paartherapeutinnen lassen ein paar SchauspielerInnen einsam den Pfad der Beziehung bestreiten. Bewegen sie sich aufeinander zu oder weg, kollidieren sie schmerzhaft oder (v)erkennen sie sich? Und: könnte man einen Apfel auch teilen?

Ein Nachtspiel von Stefanie Altenhofer und Anna de Mink.

Mit: Julia Frisch, Katharina Stehr, Katharina Wawrik, Marlene Hauser, Christopher Goetzie, Christopher Schulzer, Maximilian Modl, Tobias Eiselt

Kostüm: Dido Victoria Sargent

Bühne: Ilona Stuetz, Karin Waltenberger, Kristina Kornmüller, Petra Kettl